Komm Puter ...

Wie alles begann

Mit Computern beschäftige ich mich seit ca. 1980, angefangen hat das alles in der Schule. Dort hatten wir zuerst einen Wang Rechner stehen, der schon ein rudimentäres Basic beherschte. Jemand hat dann versucht mir das Basic zu erklären, aber schon bei einer einfachen Adressdatenverwaltung mit Data und Read mußte mein Kollege passen. Später hatten wir dann einen TRS80 mit CPM Betriebssystem und wahnsinnigen 16 k Speicher. Später kam dann noch einer der ersten Commodore Rechner dazu.

Zuhause konnte ich dann auch nicht wiederstehen

Privat hab ich mir dann einen VC20 mit Speichererweiterung, damals waren die ich glaub 27 k wahnsinig viel, und einer Datasette zugelegt. Nach 4 Wochen kam dann ein Diskettenlaufwerk dazu, mit einseitigen 5.25´´ war das schon eine Menge Daten, auf die man zugreifen konnte. Nur der Preis für das Laufwerk und die Disketten war nicht so toll, hat schon ein riesiges Loch in meine Kasse gerissen. Das Laufwerk hat mich 848 DM und 20! Disks nochmal 100DM gekostet.

Ein halbes Jahr danach - oder wie lange ist man zufrieden?

Später als der Rechner nicht mehr genug Speicher hergegeben hat und wegen der schlechten Grafik hab ich mit dann einen C64 zugelegt. Damit hab ich mich dann in Basic und Maschinensprache (6802 Assembler) versucht. Als das erste grafische System für den C64 erhältlich war (geos oder so ähnlich) hab ich mir das auch noch zugelegt und dem Rechner eine 512k Speichererweiterung spendiert, man konnte den Speicher zwar nur in Seiten a 64 k ansprechen aber für damalige Verhältnisse einfach Wahnsinn.

Nach 2 Jahren konnten die Rechner grafische Oberflächen!

Nachdem ich den C64 verkauft habe hatte ich erstmal einen geliehenen Atari 260+ im Desktopgehäuse, das war dann auch mein erster Kontakt mit Computerviren. Das Virus nannte sich Ghost und hat einfach die Mausbewegungen umgekehrt...

Ein Jahr später hab ich mir dann einen Atari Mega ST2 mit einer Megafile 30 Festplatte und dem legändären SM124 Schwarzweißmonitor zugelegt, ein Drucker war auch noch fällig, der Star LC24-200 läuft heute noch.

Nachdem ich den Mega ST auf 4 MB aufgerüstet hatte und den Rechner danach kaputtgebastelt hatte (man sollte die Finger von eingelöteten Prozessoren lassen, wenn man nicht genau weiß was man macht) kam ein Mega STE mit 4MB und einer 105 MB Festplatte als Ersatz. Zu der Zeit hatte ich schon mein erstes Modem.

Auch das Modem hat meinen Bastelversuchen nicht lange standgehalten, als erstes hat das Wählrelais nach 6 Monaten den Dienst versagt und auf Reparatur wollte ich nicht warten, also einfach ein anderes eingelötet. Nachdem mir das zu laut wurde hab ich mir eine Platine geätzt und das alte Relais durch 2 Reedrelais ersetzt. Dabei hab ich auf der Modemplatine (ZyX 1496e) leider die Mittellage geschrottet (Multilayer). Nach 2 Stunden messen und löten hatte das Teil auf der Unterseite plötzlich ein Leitungsgewirr aus 6 farbigen Kabeln. Naja mittlerweile hab ich das verschenkt.

Den STE hab ich dann verkauft und mir noch einen Atari gegönnt. Diesmal einen TT mit Grafikkarte und 8Mb Speicher. Dazu noch ein 88Mb Syquest Wechselplattenlaufwerk.

Enttäuscht von Nieschenlösungen endlich? ein Standard PC

Mittlerweile Juni 1996 hab ich mich endgültig - naja nicht wirklich - von meinen Ataris getrennt. Jetzt werkelt hier ein 486dx4-100 mit allen möglichen Karten. Einen Atari Emulator hab ich dem Rechner auch gegönnt, ein Paar Programme benutze ich auch noch. Als Modem hab ich ein ISDN Analog Kombigerät. Da ich das schon am Atari hatte ist es ein externes Gerät. Am Anfang war ich von dem Teil nicht so begeistert, aber mittlerweile scheint die Firmware recht zuverlässig zu sein.

Ach nochwas, mein PGP Key liegt hier zum Download Das Archiv enthält einen 384, einen 512 und einen 1024 bit key, schon von einigen persönlich bekannten und geprüften Leuten unterschrieben. Ich bevorzuge den 1024 bit key...

Ok, soviel zu mir und Computern

Michael Wolf, Montag, 30. September 1996

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